Baustein 2 von 5
Jedes Thema bekommt eine namentlich benannte, verantwortliche Person. Keine Abteilung — ein Mensch. Denn nur wenn ein Name dahintersteht, entsteht genug Druck und Aufmerksamkeit.
Das Problem heute
In der heutigen Politikstruktur gibt es für die meisten Themen keine einzelne Person, die klar verantwortlich ist für den Entscheidungsprozess — nicht für die Inhalte, aber für die Vorbereitung und das Vorantreiben der Entscheidung.
Wer blockiert, bleibt unsichtbar. Wer gut arbeitet, wird nicht gesehen. Wer eine Frage hat, weiß nicht, wen er ansprechen soll. Das Ergebnis: Themen versanden, Prozesse stagnieren, niemand fühlt sich zuständig.
„Entscheidungen kommen nur dann voran, wenn Verantwortung personell verankert ist. Nicht in einer Abteilung — in einem Menschen. Mit einem Namen. Und einem Gesicht."
Die Aufgaben
Der Entscheidungsmoderator ist kein Entscheider — er ist Vorbereiter und Moderator. Er hat keine Entscheidungsbefugnis, aber er hat Verantwortung für den Prozess.
Der Entscheidungsmoderator hat keine Entscheidungsbefugnis. Er ist auch kein Projektleiter für bereits beschlossene Maßnahmen. Er ist ausschließlich Vorbereiter und Moderator des Entscheidungsprozesses.
Die Ziele
Umsetzung
Bei über 5,4 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst sollte es ausreichend qualifizierte und motivierte Personen geben, um diese Verantwortung zu übernehmen. Der Entscheidungsmoderator rekrutiert sich aus den ohnehin mitarbeitenden Personen — es ist keine zusätzliche Kapazität erforderlich.
Dieser Baustein ist umsetzungskritisch. Er setzt voraus, dass auf politischer Ebene die Bereitschaft besteht, für Themen konkret verantwortliche Personen zu benennen und diese Position mit Respekt zu behandeln. Jeder Entscheidungsmoderator wird in die EN.DE-Methode eingeschult.